Praxis für Gesundheit und Wohlbefinden

Fußreflexzonentherapie

Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt*

 

Foto: copyright fotolia 14979764Asiatische und auch Indianische Kulturen kennen und schätzen seit Jahrhunderten Therapiemöglichkeiten, die es erlauben, an entfernten Körperregionen Einfluss auf innere Organe und das Gesamtsystem des menschlichen Organismus zu nehmen.

Alle Formen der Reflexzonentherapien sind Ordnungstherapien und zielen darauf ab, den Körper wieder in die Lage zu versetzen, seine in Disharmonie geratenen Strukturen zu ordnen.

Hintergrund ist der Gedanke, dass der Körper lange Zeit Fehl- oder Überbe­lastungen kompensiert und ausgleicht. Erst, wenn er es nicht mehr schafft, tritt an der schwächsten Stelle eine Krankheit zum Vorschein. Das bedeu­tet, dass wir schon lange vor Ausbruch einer Krankheit aus dem Gleichgewicht geraten sind, und die Erkrankung nur das Symptom, nicht aber die Ur­sache darstellt.

Hier setzt auch die Fußreflexzonentherapie an, ihr Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Körper in die Lage zu versetzen, sich und seine inneren Strukturen (Hanne Marquardt spricht vom „inneren Arzt") wieder auszubalancieren, seine innere Harmonie wiederzufinden.

Aus diesem Grunde erfolgt die Therapie nicht unbedingt immer genau an den „Problemzonen", sondern sucht nach den tiefer liegenden Ursachen. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung eine ausführliche Anamnese, in der Probleme, Geschichte, erhoben werden, daran schließt sich eine genaue Untersuchung der Füße an. Anamnese, Fußbefund, aktuelles Schmerzgeschehen und nicht zuletzt die Reaktion der PatientInnen weisen darauf hin, wie, wo und wann in welcher Intensität behandelt werden soll­te.

In jeder Behandlung erhält Ihr Körper Reize, die unmittelbar den „inneren Arzt" ansprechen. Um nicht sofort wieder andere, vielleicht sogar wider­sprüchliche Informationen verarbeiten zu müssen, sollten sie Ihrem Körper nach einer Behandlung eine kurze Nachruhephase einräumen. Planen Sie deshalb Ihre Termine so, dass sie ohne Zeitdruck und Ungeduld ein Viertel­stündchen länger liegen bleiben können.

Die Indikationen für Fußreflexzonentherapie sind vielfältig, besonders bewährt hat sie sich – alleine oder als Begleittherapie vor allem bei

  • Beschwerden am Bewegungsapparat
  • Belastungen und Erkrankungen im Urogenitaltrakt
  • Funktionsstörungen im Atmungs- und Herzbereich
  • Beschwerden im Verdauungssystem
  • Kopfschmerzen
  • Kopfbelastungen verschiedenster Genese, auch zur Unfallnachbehand­lung 
  • Zyklusbeschwerden bei Frauen 
  • erhöhte Infektanfälligkeit und Allergien, besonders auch bei Kindern
  • Stabilisierung bei psychosomatischen Problemen
  •  Allgemeine Vorbeugung und Gesunderhaltung

Die Erfahrung hat außerdem gezeigt, dass sich selbst bei Patienten mit schweren degenerativen Krankheiten (Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen) eine Reihe von Begleitumständen verbessern lässt:

  • Aktivierung der Ausscheidungsorgane
  • die Erleichterung der gravierenden Schmerzzustände im Endstadium von Karzinomkranken
  • vermehrte Kontrolle über Schließmuskulatur von Blase und Darm
  • Stabilisierung der seelischen Verfassung

Gerade die chronisch Kranken schätzen es besonders, wenn sie in der Schwere ihrer Krankheit die kontinuierliche, mitfühlende Begleitung über die Behandlung der Füße erleben.

*Frau Marquardt hat die Fußreflexzonentherapie in Deutschland begründet und ihr großer Verdienst ist es, diese Therapieform nicht nur zu lehren, son­dern weiter zu erforschen, zu systematisieren, differenzieren und weiterzuentwickeln. Mehr Information über das System und die Lehrstätten finden Sie im Internet unter www.fussreflex.de